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Verzicht auf Magermodels
Der Artikel erschien auf der Seite www.bluewin.ch
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Bild: Keystone |
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Dünn, dünner,
magersüchtig. So müssen Models sein, um in die Couture-Mode zu passen.
Die «Vogue»-Chefin beklagt sich über den dürren Trend
Abgemagerte, spindeldürre Models präsentieren die Couture-Mode in den internationalen Modezeitschriften. Models mit «hervorstehenden Knochen und ohne Busen oder Hüfte», müsse sie engagieren, schreibt Alexandra Shulman, Chefredakteurin der britischen «Vogue», in einem Brief an führende Designer und rebelliert denn auch gegen Prada, Versace und Co.
Wie «The Times» berichtet, rufe Shulman die Designer zum Umdenken auf. Die Kleidungsstücke, welche die Modemacher den Hochglanzmagazinen nämlich für Fotoshootings zustellen, würden immer «knapper geschnitten». Sie müssten extrem dünne Frauen buchen, um diese «Winzigkeiten» tragen zu können. Die «Vogue» müsse zudem die Fotos der mageren Frauen immer öfter retuschieren, damit die Models «runder» und gesünder erscheinen.
Fertig mit «Haut und Knochen» findet Shulman nun und steigt auf die Barrikaden. Ausgerechnet sie, die Mitte der neunziger Jahre mit einer ausgemergelten Kate Moss, den sogenannten «Heroin-Chic» etablierte. Die Modekennerin klagt jetzt aber:«Wir haben einen Punkt erreicht, da diese Muster-Mode nicht mal mehr den etablierten Supermodels passt» und ruft Stars wie Karl Lagerfeld und John Galliano mit «deutlichen Worten» zum Umdenken auf. (who)