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| Seitdem ich vor fast fünf Jahren zum ersten Mal über Nancy Goddess und ihre Goddess Parties im Magazin 'Buf' las - einem amerikanischen Herrenmagazin für Liebhaber von Frauen von 120 Kilo aufwärts - wollte ich eine dieser Parties in Manhattan besuchen. Letzten Samstag hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit, und hoffentlich nicht zum letzten Mal.Goddess heißt Göttin, und Göttinnen sind sie alle, die etwa 130 Frauen, die sich mit etwa 70 FA's jeden Samstag im China Cafe nahe der Wall Street treffen. Mit Ausnahme der Chefin des Cafes, einer dürren Chinesin, war jede Frau extra-schön gepolstert, großzügig rund, mit Voll-Figur. Ich rede nicht nur von molligen Mädchen, ich spreche von Frauen, die überall sonst als 'fett' verspottet werden. Das Durchschnittsgewicht der Frauen im Alter zwischen 19 und 50 (in der überwältigenden Mehrheit in ihren Zwanizigern) dürfte wohl gute 120 Kilo betragen haben - 'zaftig women', wie New Yorker sagen. Zaftig ist Jiddisch und bedeutet, wie es klingt. Es war St. Patrick's Day Wear angesagt - wer im irländischen | |
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Grün antrat, mußte nur 17 statt 20 Dollar zahlen. Die Gründerin des Goddess-Clubs, "Nancy Goddess" Esposito, machte es vor und saß im engen grünen Glitterkleid mit grüner Perücke Audienz. Ständig saßen mehrere Männer um sie herum - manche dick, manche dünn, alle aber Fat Admirers.Es war aber nicht nur aufregend, Nancy endlich im Original zu sehen - wie später auch "GingerFA", Ginger vom BigButt Magazin - sondern das ganze Cafe war voll der Wunderbaren.Stell Dir vor: eine bessere Disco, in der junge Frauen sich disco-gemäßen Kleidern, in schickem, mal bauchfreiem, oft enganliegendem, meistens figurbetonendem Textil - und alle mit stabilen, satten 20 bis 120 Kilo über dem so erlogenen 'Idealgewicht'. Runde Gesichter, dralle Schultern,pralle Busen, dicke runde Bäuche, fette auslandende Hintern, stramme Beine, augepolsterte weiche Hüften, wackelnd, wogend, streifend streichelnd. Und darauf aus, Männer kennen zu lernen. Selbstsicher, wunderbar weiblich, nicht immer unschuldig, aber immer würdevoll. Samstags zwischen 9 Uhr abends und halb vier Uhr morgens ist die Welt perfekt. Nachdem ich eine Weile gestaunt hatte, stellte sich mir Danielle vor, die mit Nancy den |
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Abend organisatorisch schmiß, mich als Neuling identifizierte und mich
fragte, ob es mir gefalle und ob ich gerne anderen Leuten vorgestellt
werden würde - was ich aber dankend ablehnte. Man will ja nicht als Attraktion
- "Thomas aus Deutschland" - angekündigt werden und dann verlegene
Konverstation machen... dazu kam ich früh genug. Als nämlich Victoria
meines Weges ging und mich bat, mit ihr zu tanzen. Es war kein Stehblues
und auch sonst nicht meine Musik, aber neben ihr hin und herwippen konnte
ich alle mal, und Victoria ließ sich auch von allen Seiten bewundern.
Sie war 26 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und wog sicher um die 250 Pfund,
hatte ein sehr rundes Gesicht mit entsprechendem Kinn, und trug ein schwarzes
enganliegendes Kleid, unter dem ihr runder Bauch deutlich Platz beanspruchte.
Ich war zwar im Flirt-Mode, habe aber eine Freundin - die ich aber nicht
mitgebracht hatte -, und ich beließ es beim harmlosen Gespräch über Europa,
Arbeitsplätze und das Studentendasein.Bis sie mich fragte, ob ich denn
'big beautiful women' möge; worauf ich sagte, deshalb sei ich ja hier
- und was ich an denen denn so möge? Ich war einigermaßen perplex, weil
ich normalerweise solche Fragen nie beantworten muß, und stotterte also
etwas von 'weiblicher' und 'mehr Frau'... eine inadequate Antwort, die
sie mir charmant verzieh. Zudem muß sie ein Einsehen in meine Harmlosigkeit
und eventuell sogar Mitleid gehabt haben, denn sie vertraute mir an, daß
sich wahrscheinlich noch mehr Mädchen auf mich stürzen würden - ich sei
'fresh flesh'. Allright, dachte ich mir, und flirtete unterdessen eh schon
mit einem Mädel am Nachbartisch.Zu der setzte ich mich als nächstes. Sie
konnte meine Ankunft kaum erwarten und hieß ebenfalls Viktoria. Allerdings
fand ich sie, 28-jährige 'Nanny', ein bissel dumm, und ließ mir, im Gegensatz
zur anderen Viktoria, keine email Addresse geben. Sie hatte aber drei
Freundinnenam selben Tisch, von denen eine eine anständige Portion Pommes
Frittes mit Fleischbeilage - eine royale Portion - verputzte. Und allen
Liebhabern dieses Merkmales sei's notiert, daß Viktorias Hintern sehr
groß, sehr rund und sehr eng verpackt gewesen ist. -Ich schlich mich dann
wieder durch's Cafe, lächelnd hier und lächelnd da und beobachtete die
stolzen starken Mädchen dieses Abends. Da waren jene zwei Freundinnen
im silbrigen Techno-Look mit bauchfreier Partie und engen Jeans, jede
etwa 220 stramme Pfund und wunderbar runden Hüften. Dann hielt eine rotgekleidete
junge Dame, etwa 25, Hof; ihr Haar kringelte sich mitunter nach vorne
in ihren weiten Ausschnitt, wo es wie auf einem Balkon ruhte - denn Madam
hatte ihren runden schweren Prachtbusen prominent gen Himmel gepusht.
Ihr warmer Hinter - auf dem auch ich gerne einmal gesessen wäre - hielt
auf der anderen Seite die Balance. - Weiterhin tummelte sich eine große
junge Dame hispanischer Herkunft zwischen Bar und Tanzfläche. Sie war
vollkommen in braunen Stretch gekleidet, so daß man ihre mächtigen Brüste
und ihren noch mächtigeren Bauch in allem Glanz und Gloria in jeder einzelnen
Falte bewundern durfte. 250 ausladende Pfund in Wurstpelle! Schön zu sehen
auch die 'young women of color', kaffeefarbene Mädchen mit Attitude. Eine
kleinere war in Gymnastikhose gekleidet, was ihren saftigen Hintern und
die drallen Hüften vollkommen entblößte, während Bauch und Busen unter
einem losen T-Shirt auf und nieder wogten. Eine anderes Mädchen, etwa
22, würden New Yorker schlicht 'bombshell' nennen. In ihrem enganliegenden
Sretchkleid mit weißer Seiteneinlage steckten auf 1,70 Meter bestimmt
120 Kilo, und davon eine Menge in den auslandenden, runden weiten Brüsten.
Es war eine schlemmerhafte Pracht, und nicht schlecht proportioniert,
denn Bauch, Hüften und Hintern standen der Oberweite in Großzügigkeit
weinig nach. Und tanzen tat sie wie eine Weltmeisterin!Oh well, and more
of the like. Eine 150-Kilo, 20jährige Schwarze im Netzüberwurf, eine andere
20jährige mit 90 Kilo, schlankem Gesicht und weiten Hüften und Hintern,
undsoweiter und so fort... Freude, wo immer mein Auge es suchte.Ich beschloss,
Danielle, die jetzt am Eingang saß, über die Parties auszufragen. Viktoria
I hatte mit bereits bedeutet, ich solle solche Tänze auch in Deutschland
starten - es sei ein 'growing business' und ich könne damit auch einiges
Geld machen. Amerikaner... immer praktisch orientiert! Vielleicht kriege
ich sowas nächstes Jahr in Berlin hin...?Danielle stellte mir dann Lori
vor, deren Großtante vor kurzem im 'Spiegel' vorgestellt wurde, weil sie
die ganze Schweizer Holocaust-Gold-Geschichte ins Rollen gebracht hatte...
"eine kleine, 1,55 Meter, 40 Kilo Person", wie Lori sagte...
worauf ich die Verwandtschaft zumindest nicht als offensichtlich betrachtete.
Lori war etwa 1,70 Meter und wog sicher über 150 Kilo. Ihre Brüste waren
nicht sehr groß, aber sie hatte einen enormen weiten runden Bauch... was
mich immer sehr begeistert. Lori war mit Sicherheit Anfang 30 - also zu
alt für mich jungen Knaben in der ersten Hälfte meiner Zwanziger. Wir
unterhielten uns aber über Gott, die Welt und Fat-Acceptance - und um
3:30 morgens fuhr sie mich sogar uptown nach Hause, was mir eine teure
Taxi-Rechnung ersparte. Wir tauschten Telefonnummern aus, aber dabei blieb
es. Sie war eine nette Bekanntschaft... und vielleicht treffe ich sie
wieder, wenn ich's mal wieder samstags nach NY-City schaffe. Manchmal
gibt's auch mehr Programm und mehr Besucher - bis zu 500. Demnächst steht
zum Beispiel ein "Crazy Sex & Fun Whipped Cream and Banana Eating
Contest" an, danach die Wahl zur Goddess of the Month, und später
ein Leather, Lace, Spandex Contest...Appetit auf die Göttinnen vom Hudson
River? Schau vorbei auf ihrer website
oder besser noch: nehm Dir Zeit beim nächsten New York Besuch. Der Abend
ist eine Wucht - wie seine Frauen... Euer Thomas |
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Copyright: © 1998 Thomas
Der Eintritt beträgt $20 und beinhaltet 2 Getränke, super Musik und viele Leute um eine Party zu feiern!!!
Einlass nur in angemessener Kleidung. (Kleider machen Leute)
Wegbeschreibung:
| Mit der U-Bahn | #2, 3, 4, 5, A, C, J, M, Z nach Fulton St. Station |
| Mit dem Bus | #M15 an China Town, Brooklyn Bridge vorbei bis zu der Maiden Lane, dann zu fuss einen Häuserblock weiter und dan rechts. |
| Mit dem Mietwagen: | Von
der East Side - FDR Drive Ausfahrt Manhattan Civic Center (auch angeschrieben
mit Brooklyn Bridge Exit) Nicht zur Brücke fahren, sondern folge der Civic
Center Seite. Die Nächste links bei Pearl Street, fahre unter die Brücke,
halte rechts an der Verzweigung und fahre an Fulton vorbei. John Streets
China Cafe ist auf der rechten Strassenseite an der Kreuzung von Pearl St
und Maiden Lane. Von der West Side - Auf dem West Side Highway South bei Vesey St Exit rausfahren in Richtung Broadway, rechts am Broadway, dann 3 Häuserblöcke runter zur John Street, dann links zur Pearl Street, dann rechts auf Pearl (Park Garage gleich nach dem Abbiegen), alles geradeaus, das China Cafe ist auf der rechten Seite von Pearl und Maiden Lane. Von Brooklyn - Nimm die Brooklyn Bridge zu Pearl Street Exit. Dann rechts an der nächsten Ausfahrt auf die Pearl Street, unter die Brücke und halte rechts an der Verzweigung fahre an Fulton vorbei, John Streets China Cafe ist rechts an Pearl St. |